Bauernproteste

Das war die Megaprotestwoche der Landwirte

Am 15.01.2024 ging die Protestwoche der Landwirte mit einer Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor zu Ende. Seit dem 08.01. gab es auf der Straße des 17. Juni eine Mahnwache von mehrere Hundert Landwirten, LKW-Fahrern und anderen Menschen. Die Fahrzeuge standen dabei zeitweise zwischen Brandenburger Tor und Yitzhak-Rabin-Straße. Am 12.01.2024 ging dann das große Umparken los. Alle Fahrzeuge mussten sich neu aufstellen, zwischen Yitzhak-Rabin-Straße und der Siegessäule. Die Begründung der Polizei war, dass der Platz für die ankommenden Fahrzeuge gebraucht wird.

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Am Morgen des 15.01. versammelten sich tausende Fahrzeuge an den 5 Standorten zu einer Sternfahrt Richtung Brandenburger Tor. Ich selber wartete auf einer Fußgänger Brücke über die B1 in Alt-Friedrichsfelde wo ich mit 15 anderen Menschen über 1 Stunde aus harte um die ca. 200 Fahrzeuge zu begrüßen die an uns vorbeifuhren.

Auf die Str. des 17. Juni wurden schon am Vortag keine Fahrzeuge mehr gelassen, diese wurden dann in die umliegenden Straßen verteilt. Auch die Straße unter den Linden war völlig überfüllt, sodass die Fahrzeuge auch auf dem Mittelstreifen standen. Das war für mich ein völlig ungewohntes, aber gutes Bild.

Der Zugang zur Versammlungsfläche direkt durch das Brandenburger Tor wurde von der Polizei komplett ab dem Hotel Adlon abgeriegelt. Alle musste einen Umweg in Kauf nehmen, um zum Platz des 18. März zukommen. Auf der anderen Seite angekommen waren schon tausende Menschen dort und warteten vor der Bühne auf die Redner.

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Die gesamte Straße war voll mit Menschen und Fahrzeugen. Daher kann ich auch den Schätzungen der Mainstream Medien nicht glauben. Ich gehe von ca. 30000 Menschen und mehreren tausend Fahrzeugen aus (laut Polizei waren „weit über 5.000 Fahrzeuge“ zusammengekommen), die Berlin an dem Tag zu bewältigen hatte. Durch diesen großen Ansturm, der scheinbar nicht erwartet wurde, wirkte die Polizei teilweise ein wenig überfordert. Daher wurde am 15.01. ein massive Polizeiaufgebot bereitgestellt. Dazu waren in den Seitenstraßen auch Wasserwerfer und Räumpanzer in Bereitschaft. Diese wurden aber zum Glück nicht eingesetzt.

Die Rede von Joachim Rukwied (Präsident, Deutscher Bauernverband) fand ich wenig glaubwürdig. In welcher Verbindung er zur Regierung steht, ist ja nun hinlänglich bekannt. Neben Vertretern einiger anderer Verbände sprach auf der Kundgebung auch Bundesfinanzminister Christian Lindner. Er wurde lautstark ausgebuht. Von Pfiffen und Protestrufen begleitet, trat er vor das Rednerpult. Die versammelten Landwirte begleiteten seine Rede mit lauten „Hau ab!“-Rufen, Hupen und Pfeifen. Die gesamte Rede von Linder war für mich persönlich eine Frechheit gegenüber den Bauern und aller Menschen in unserem Land.

Nach dem Ende der ca. 2-stündigen Kundgebung sind die Meisten in Ihre Fahrzeuge und haben Berlin wieder verlassen (Warum?).

Soweit ich das mitbekommen habe, wurde den Freie Bauern keine Redezeit vom Deutschen Bauernverband gewährt, sodass diese ab 15 Uhr eine eigenen Kundgebung angemeldet hatten. Dort wurde dann Klartext geredet. Warum arbeitet man nicht mit den Freien Bauern zusammen? Sind diese in Ihrer Meinung unbequem?

Die Kundgebung des DBV hat für mich einen bitteren Beigeschmack, dass man die Bauern nur ruhigstellen will und am Ende sich nichts ändert. Weder für die Bauern noch für die Menschen, die von den Bauern abhängig sind.

Da die Freien Bauern standhafte Menschen sind, setzen sie Ihre Mahnwache bis mindestens 18.01.2024 fort.

Leider wird diese Demo am Ende nicht viel gebracht haben. Diese Regierung wird einfach so weitermachen wie bisher. Das Volk muss endlich geschlossen aufstehen gegen diese Ampelregierung, die unser Land systematisch und mit voller Absicht zerstört.

62 Milliarden Euro für internationale Projekte

Die Liste der vom BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) geförderten Vorhaben liest sich wie ein Who’s Who der ambitionierten Klima- und Entwicklungsprojekte: „grüne“ Kühlschränke für Kolumbien, Förderung der Biodiversität in Thailand oder klimaneutrale Gebäude in Ägypten. Doch in Zeiten, in denen deutsche Bauern gegen das Sparpaket der Regierung aufbegehren und Katastrophenregionen wie das Ahrtal unterfinanziert sind, wirkt die Verteilung der Gelder wie Hohn.

Es sind nicht nur die prestigeträchtigen Großprojekte, die für Aufsehen sorgen. Auch die Summe der „kleineren“ Einzelpositionen summiert sich zu Milliarden. So erhält beispielsweise Indien, eine aufstrebende Wirtschaftsmacht mit 1,4 Milliarden Einwohnern, deutsche Steuergelder in Höhe von 1,776 Milliarden Euro. Doch auch Länder wie Laos oder der Senegal stehen auf der Empfängerliste – für Projekte, deren Nutzen für den deutschen Steuerzahler fragwürdig erscheint.

Nicht vergessen, am 19.01.2024 ruft der Bundesverband Logistik & Verkehr-pro e.V. zu einer Kundegebung vor dem Brandenburger Tor auf!

Es wird Zeit, dass sich das Volk endlich gegen diese Schandregierung erhebt!

YouTube-Direktlink: https://youtu.be/euC_-ZXt9YM
Odysee-Direktlink: https://odysee.com/@spotypost:b/Bauerndemo2024

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2 Kommentare

  1. Wie immer ein guter Bericht von Dir mit tollen Fotos und Videos. Vielen Dank das Du das schon so lange machst.

    LG Constanze aus Fürstenwalde

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